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mehr Lieferkettengesetz konstruktiv gestalten

Lieferkettengesetz konstruktiv gestalten

Die Ankündigung von Bundesminister Hubertus Heil und Bundesminister Gerd Müller, ein nationales Lieferkettengesetz zur Umsetzung von grundlegenden ökologischen und sozialen Mindeststandards, auszuarbeiten, wird von der Außenhandelsvereinigung des Deutschen Einzelhandels (AVE) kritisch bewertet: „Die Gestaltung verantwortungsvoller Lieferketten ist für AVE-Mitglieder seit Jahren ein zentrales Thema“, betont Händle. „Ein nationaler Alleingang, der nur deutsche Unternehmen in die Pflicht nimmt, ist wettbewerbsverzerrend und das völlig falsche Signal.“
 
Eine gesamteuropäische oder gar globale Lösung sieht die AVE dabei als Königsweg an. „Für AVE-Mitglieder ist nationale Regulierung nur dann nachvollziehbar, wenn diese Regulierung für alle Marktteilnehmer, die auf dem deutschen Markt tätig sind, anwendbar als eine Art „License-to-Operate“ so Händle.
 
Gleichzeitig warnt die AVE davor, das Gesetz mit zusätzlichem bürokratischen Aufwand oder unerfüllbaren rechtlichen und finanziellen Risiken zu überfrachten: „Kein Unternehmen darf für das Verhalten unabhängiger Dritter im Ausland in formale Haftung genommen werden. Dies widerspricht sogar den Regeln von UN und OECD.“ so Händle.  
 
Die wichtige Debatte um Wirtschaft und Menschenrechte sollte deshalb die Praktikabilität für die Unternehmen sowie die Auswirkungen für die Partner vor Ort in den Mittelpunkt stellen. In diesem Sinne sollten wir über gemeinsame Anstrengungen der Wirtschaft mit der Bundesregierung zur Verbesserung der Rechtsstaatlichkeit in kritischen Ländern reden.  „Die AVE ist bereit, sich konstruktiv einzubringen und an der praxistauglichen Ausgestaltung einer solchen Regelung mitzuwirken, so Matthias Händle.“
 
Über die AVE Der Einzelhandel ist ein Konjunkturmotor. Mit seinen drei Millionen Beschäftigten und seinen 50 Millionen täglichen Kundenkontakten trägt er wesentlich zur Steigerung von Wohlstand und Lebensqualität in Deutschland bei. Die Außenhandelsvereinigung des Deutschen Einzelhandels e.V. (AVE) ist die Spitzenorganisation der importierenden Einzelhändler in Deutschland. Sie vertritt die außenwirtschaftlichen Interessen des deutschen Einzelhandels, der im Rahmen seiner weltweiten Einkaufspolitik auf eine reibungslose Einfuhr von Konsumgütern aller Art angewiesen ist. Darüber hinaus engagiert sich die AVE für eine strikte Einhaltung von Sozialstandards in den Lieferländern.

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Berlin, 16.07.2020

 
 
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Über die AVE
Die Außenhandelsvereinigung des Deutschen Einzelhandels e.V. (AVE) ist die Spitzenorganisation der importierenden Einzelhändler in Deutschland. Seit Ihrer Gründung 1952 vertritt sie die außenwirtschaftlichen Interessen des deutschen Einzelhandels, der im Rahmen seiner weltweiten Einkaufspolitik auf eine reibungslose Einfuhr von Konsumgütern aller Art angewiesen ist. Darüber hinaus engagiert sich die AVE für eine strikte Einhaltung von Sozialstandards in den Lieferländern. Insgesamt stehen AVE-Mitglieder für einen jährlichen Gesamtumsatz von rund 200 Mrd. Euro.

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mehrDeutscher Einzelhandel profitiert vom Abkommen mit Vietnam

Deutscher Einzelhandel profitiert vom Abkommen mit Vietnam

Deutscher Einzelhandel profitiert vom Abkommen mit Vietnam

Mit dem nun in Kraft tretenden Handelsabkommen gewinnt Vietnam als Beschaffungsmarkt für den deutschen Einzelhandel wesentlich an Attraktivität hinzu und bietet gleichzeitig neue Möglichkeiten, die Handelsbeziehungen mit dem Land zu vertiefen

„Acht Jahre nach Beginn der Verhandlungen wird nun endlich ein umfassendes und sehr weitreichendes Freihandelsabkommen in Kraft treten, von dem alle Beteiligten profitieren werden“, fasst Dr. Matthias Händle, Präsident der Außenhandelsvereinigung des deutschen Einzelhandels (AVE), die Vereinbarung zwischen der EU und Vietnam zusammen. Das Land ist dabei ein wichtiger Handelspartner in der Region: so hat Deutschland alleine im vergangenen Jahr Waren im Wert von circa 9,7 Mrd. Euro aus Vietnam importiert. Dazu gehören neben Elektronik vor allem Produkte aus dem Textil- und Bekleidungssektor sowie aus dem Bereich Lebensmittel. Mit dem Abkommen wird das Land damit auch als Beschaffungsmarkt für europäische und deutsche Unternehmen und speziell den Einzelhandel wesentlich attraktiver. „Auch wenn einige Produkte erst nach einer gewissen Zeit vollständig zollfrei aus Vietnam importiert werden können: das Land bietet nun als Produktionsstandort undHandelspartner attraktive Möglichkeiten“, so Händle weiter. Daher erwartet der AVE-Präsident auch, dass die Handelsbeziehungen in beide Richtungen gezielt ausgebaut werden. Um Unternehmen dabei auch im Bereich des Investitionsschutzes Rechtssicherheit zu geben, appelliert er gleichzeitig an die einzelnen EU-Länder: „Jetzt ist es an den nationalen Regierungen, auch das Investitionsschutzabkommen zügig zu ratifizieren, um Unternehmen in jeder Hinsicht zuverlässige Rahmenbedingungen zu bieten.“  Dabei hofft Händle auch, dass die EU langfristig ein Freihandelsabkommen mit der gesamten ASEAN-Region erreichen kann.

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Der Einzelhandel ist ein Konjunkturmotor. Mit seinen drei Millionen Beschäftigten und seinen 50 Millionen täglichen Kundenkontakten trägt er wesentlich zur Steigerung von Wohlstand und Lebensqualität in Deutschland bei. Die Außenhandelsvereinigung des Deutschen Einzelhandels e.V. (AVE) ist die Spitzenorganisation der importierenden Einzelhändler in Deutschland. Sie vertritt die außenwirtschaftlichen Interessen des deutschen Einzelhandels, der im Rahmen seiner weltweiten Einkaufspolitik auf eine reibungslose Einfuhr von Konsumgütern aller Art angewiesen ist. Darüber hinaus engagiert sich die AVE für eine strikte Einhaltung von Sozialstandards in den Lieferländern.

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Berlin, 12.06.2020

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mehrEntzug von Zollpräferenzen Kambodschas kennt nur Verlierer

Entzug von Zollpräferenzen Kambodschas kennt nur Verlierer

Die heutige Entscheidung der EU-Kommission, Kambodscha Zollvorteile bei Lieferungen bestimmter Waren aus dem Textil- und Schuhbereich in die EU zu entziehen, kostet Arbeitsplätze und trifft damit vor allem die Bevölkerung des Landes.


Die EU-Kommission hat heute entschieden, Kambodscha vorübergehend einige Zollvorteile für Exporte in die Europäische Union zu entziehen. Damit reagiert die Kommission auf den Vorwurf systematischer Menschenrechtsverletzungen in diesem Land. „Die Konsequenzen dieser politischen Entscheidung treffen jedoch vor allem die Bevölkerung“, warnt Matthias Händle, Präsident der Außenhandelsvereinigung des deutschen Einzelhandels (AVE). Kambodscha habe in den letzten Jahren von Zollvorteilen, welche die EU im Rahmen der Sonderregelung „Alles außer Waffen“ (Everything But Arms — EBA) für die am wenigsten entwickelten Länder gewährt, stark profitieren und in der Folge eine enorme wirtschaftliche Entwicklung nehmen können. Auch konnten die Produktionsbedingungen sowie Umwelt- und Sozialstandards deutlich verbessert werden. Die jetzige Entscheidung der Kommission, dem Land den EBA-Status zu entziehen, treffe daher die kambodschanische Wirtschaft bis ins Mark.
„Allein Deutschland importiert Waren im Wert von circa 1,7 Mrd. Euro aus Kambodscha, hauptsächlich aus dem nun sanktionierten Textil- und Schuhsektor. Das Land stellt damit in diesen Bereichen einen Schlüsselmarkt für den importierenden Einzelhandel in Deutschland dar“, so Händle. Importierende Unternehmen würden ihre Lieferketten umstellen müssen.
Der AVE-Präsident fordert, dass die EU-Kommission trotz bestehender Defizite Kambodscha weiterhin aktiv unterstützt. „Menschenrechtsverletzungen müssen über den Weg der Diplomatie adressiert werden. Gleichzeitig muss Kambodscha beim Wandel zu Demokratie und Rechtstaatlichkeit unterstützt werden“, so Händle. Nur so könne das Land seine erfolgreiche wirtschaftliche Entwicklung fortsetzen.

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mehrAVE fordert ein schnelles Handelsabkommen mit Großbritannien

AVE fordert ein schnelles Handelsabkommen mit Großbritannien

„So bedauerlich der BREXIT auch ist: zumindest haben wir nun Gewissheit“, fasst Dr. Matthias Händle, Präsident der AVE, die Annahme des BREXIT-Vertrags durch das Europäische Parlament in seiner gestrigen Sitzung zusammen. Danach wird Großbritannien nun am 31.01.2020 aus der EU austreten. Auch wenn die Hängepartie um den BREXIT damit zumindest formal ein vorläufiges Ende haben wird, appelliert Händle an beide Seiten, sich zügig an den Verhandlungstisch zu setzen und ein neues Kapitel der gemeinsamen Partnerschaft zu beginnen: „ Das Ziel muss jetzt sein, schnellstmöglich ein umfassendes Abkommen zu erreichen, um die zukünftigen Handelsbeziehungen zwischen beiden Seiten zu klären.“ Ein Ausstieg Großbritanniens aus der EU ohne ein solches Abkommen würde laut Händle die Lieferketten des importierenden deutschen Einzelhandels massiv stören und die so entstehenden zusätzlichen Kosten für Logistik, Transport und Lagerung auch hiesige Verbraucher treffen. „Umso wichtiger ist es, durch entsprechende Regelungen auch nach dieser Übergangsphase ab dem 1. Januar 2021 eine Verlässlichkeit im gegenseitigen Warenverkehr zu gewährleisten und Unternehmen so Planungssicherheit zu geben“, so Händle weiter.

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mehrAVE mahnt zu weiterem Dialog mit Kambodscha

AVE mahnt zu weiterem Dialog mit Kambodscha

Die Europäische Kommission hat wie angekündigt ihre Bewertung der
politischen Situation in Kambodscha in einem Bericht der dortigen
Regierung zukommen lassen. Die AVE mahnt dabei zu einem
weiteren aktiven Dialog zwischen beiden Partnern. „Natürlich dürfen
Werte wie Demokratie und Menschenrechte zu keinem Zeitpunkt zur
Diskussion stehen. Daher appellieren wir an die kambodschanische
Seite, diese Werte zu achten und ihre eigenen Zusagen diesbezüglich
einzuhalten“, sagt Dr. Matthias Händle, Präsident der AVE.
Gleichzeitig wendet sich Händle auch an die Kommission selbst:
„Gerade die aktiven Handelsbeziehungen mit Kambodscha
ermöglichen es, den Prozess in diesen Bereichen aktiv zu begleiten
und hier weitere Fortschritte zu erzielen“. Die kambodschanische
Regierung hat nun 30 Tage Zeit, um sich zu dem Bericht zu äußern,
bevor die Kommission weitere Schritte unternehmen und eventuell
Maßnahmen gegen das Land ergreifen kann. „Leider wurde der
Inhalt des Berichts nicht öffentlich kommuniziert. Das sorgt natürlich
bei unseren Handelsunternehmen, für die Kambodscha ein
relevanter Handelspartner ist, für Unsicherheit bei den zukünftigen
Planungen“. Dabei verweist Händle insbesondere auf die Bedeutung
des kambodschanischen Textilsektors für den europäischen und
deutschen Markt.

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mehrAVE: Eskalation im Handelskonflikt USA-China besorgniserregend

AVE: Eskalation im Handelskonflikt USA-China besorgniserregend

Die jüngste Eskalation um die Handelsstreitigkeiten zwischen den USA und China beobachtet die AVE mit größter Sorge: „Ein bewusster Währungskrieg stellt eine neue Stufe in diesem Handelskonflikt dar“, sagt Dr. Matthias Händle, Präsident der AVE. „Der Yuan ist an einen
Währungskorb gekoppelt. Diese Abwertung folgt dem Gießkannenprinzip und betrifft die Währungen anderer Länder, wie etwa den Yen oder den Euro. Das zeigt deren unmittelbare Aufwertung nach der Abwertung des Yuans deutlich“, so Dr. Händle weiter und warnt dabei vor den weiteren Auswirkungen: „Ich kann nur vor einem Domino-Effekt warnen, falls weitere Länder diesem Muster folgen und ihre Währungen auch abwerten, nur um auf Sicht günstiger exportieren zu können. Die Folgen eines solchen Währungskrieges sind verheerend und belasten die Weltwirtschaft umso stärker“, führt der AVE-Präsident aus und mahnt zu Besonnenheit und zu einem weiteren Dialog der Länder.

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mehrAVE reagiert alarmiert auf Brexit-Chaos

AVE reagiert alarmiert auf Brexit-Chaos

Auf die gestrige Ablehnung des Brexit-Austrittsabkommens zwischen der Europäischen Union und Großbritannien durch das britische Parlament hat die Außenhandelsvereinigung des Deutschen Einzelhandels (AVE) alarmiert reagiert. „Keine zwölf Wochen vor dem Austrittstermin besteht damit wieder vollkommene Unklarheit über das künftige Verhältnis zwischen der EU und Großbritannien. Für den Handel ist diese Entwicklung katastrophal“, betont Dr. Matthias Händle, Präsident der AVE. Nun müsse weiterhin mit einem No Deal gerechnet werden. Da die Notfallpläne der EU-Kommission im Bereich Zoll keine Übergangsregeln vorsehen, würde Großbritannien ab dem 29.03.2019 zum Drittland. Aufgrund der Geltung der WTO-Regeln müsse dann bei der Zollabwicklung mit massiven Verzögerungen und Störungen gerechnet werden. „Mit einem reibungslosen Ablauf kann angesichts der zu erwartenden Abfertigungsvolumina kaum gerechnet werden“, warnt Händle und ergänzt: „Dies wird sich sowohl für die Wirtschaft als auch für die Verbraucher negativ auswirken, z.B. durch steigende Preise.“

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mehrBrexit-Umsetzung: Unternehmen brauchen Zeit

Brexit-Umsetzung: Unternehmen brauchen Zeit

Die heutige Einigung zwischen Großbritannien und der Europäischen Kommission auf den Entwurf einer politischen Erklärung zu den künftigen Beziehungen nach dem Brexit sieht die Außenhandelsvereinigung des Deutschen Einzelhandels e.V. (AVE) als einen großen Schritt nach vorn: „Bei aller Unsicherheit, ob die mit Ungeduld erwartete Einigung vom britischen Parlament angenommen wird, sind wir erleichtert, dass es endlich greifbare Fortschritte gibt“, betont Dr. Matthias Händle, Präsident der AVE. Zu begrüßen sei insbesondere, dass die Übergangsphase bis zur Neuregelung länger angesetzt werden soll als bis zum bisher genannten Ende 2020.

Händle betont, dass die Unternehmen nicht nur Planungssicherheit bräuchten, sondern auch hinreichend Zeit um ihre Abläufe auf die neuen Regelungen anzupassen. Aber auch bei den Zollverwaltungen in Großbritannien und in der EU müssten große Anpassungen vorgenommen werden, um nach dem Brexit eine reibungslose Abwicklung der Warenströme zu ermöglichen. „Daher benötigen wir unbedingt eine angemessene Übergangsfrist nach der finalen Einigung über den Austritt Großbritanniens“, erklärt Händle.

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mehrDie AVE aktiv in Tunesien

Die AVE aktiv in Tunesien

Die AVE wird eine Zusammenarbeit mit dem tunesischen Textilverband (Fédération tunisienne du textile et de l’habillement (FTTH)) eingehen. Die Kooperation verfolgt das Ziel die Kapazitäten des tunesischen Verbands zu stärken und so die Rahmenbedingungen der Textilindustrie in Tunesien zu verbessern. Anfang Oktober hat die AVE zusammen mit dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und dem tunesischen Textilverband (FTTH) hierzu eine gemeinsame Absichtserklärung unterzeichnet.

Eine PDF-Version dieses Textes finden Sie hier.

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mehrAVE fordert: WTO-Reform vorantreiben

AVE fordert: WTO-Reform vorantreiben

Den eskalierenden Zollkonflikt der Vereinigten Staaten mit China sieht die Außenhandelsvereinigung des Deutschen Einzelhandels e.V. (AVE) mit großer Sorge: „Auch wenn der Handelskrieg zwischen den USA und China die Europäische Wirtschaft nicht unmittelbar trifft, führt er die Autorität der Welthandelsorganisation ad absurdum und gefährdet den freien Handel weltweit“, sagte Dr. Matthias Händle, Präsident der AVE. Die US-Regierung schaffe damit ein negatives Beispiel, wie künftig mit Differenzen im internationalen Handel umgegangen werden könne. In dieser Situation müsse die Europäische Kommission sich intensiv dafür einsetzen, dass die Welthandelsorganisation entsprechend den aktuellen Bedürfnissen der Weltwirtschaft reformiert werde. „Die WTO muss in die Lage versetzt werden, auf derartige Konflikte schnell und angemessen zu reagieren“, fordert Händle und warnt: „Anderenfalls könnte diese Art von Machtspielen zum neuen Stil im Welthandel werden.“

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mehrAufbruch statt Handelskrieg

Aufbruch statt Handelskrieg

Mit Erleichterung nimmt die Außenhandelsvereinigung des Deutschen Einzelhandels e.V. (AVE) die gemeinsame Erklärung von Kommissionspräsident Juncker und US-Präsident Trump zur Kenntnis, zunächst keine weiteren Zölle zu erheben und stattdessen den Abbau von Zöllen, Handelsbarrieren und Subventionen einzuleiten.

„Diese Annäherung zwischen der EU und den USA bietet die Chance, weit über die Beilegung des aktuellen Konflikts hinaus bedeutende Verbesserungen für den Handel mit den USA zu erreichen“, bemerkt Dr. Matthias Händle, Präsident der AVE. 

Durch die Bereitschaft der EU und der USA zu Verhandlungen über ein „TTIP light“ scheint ein Weg aus der Eskalationsspirale gefunden: „Damit würden schwere Schäden für die Wirtschaft und der Verlust vieler Arbeitsplätze abgewendet werden, was letztendlich den Wohlstand der Bürger gefährdet hätte“, betont Händle.

Gleichzeitig unterstützt die AVE, dass in diesem Rahmen Diskussionen über eine Reform der Welthandelsorganisation (WTO) geführt werden: „Der Handelskonflikt hat die Schwächung der WTO und ihre Defizite noch einmal deutlich gemacht. Reformen sind unerlässlich, damit die WTO auch zukünftig die Autorität im Bereich der internationalen Handelspolitik behält“, ergänzt Händle.

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Andrea Breyer


Leiterin Nachhaltigkeit und Außenhandel
Telefon: +49(0) 30590099-614
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